ZiviZ-Survey

Der ZiviZ-Survey ist eine repräsentative Befragung der organisierten Zivilgesellschaft in Deutschland – also von Vereinen, Stiftungen und anderen meist gemeinnützigen Organisationen.

 
Mit dem ZiviZ-Survey untersuchen wir alle vier Jahre Organisationen der Zivilgesellschaft. Das sind überwiegend die mehr als 630.000 eingetragenen Vereine, Stiftungen, gemeinnützigen GmbHs und Genossenschaften in Deutschland.

Was wir wissen wollen

Wir möchten verstehen, wie es um die Organisationen der Zivilgesellschaft gestellt ist. Denn Vereine, Stiftungen und andere Organisationen der Zivilgesellschaft werden von Menschen "gemacht". Gesellschaftliche Wandlungsprozesse wie demografischer Wandel oder verändertes Erwerbs- und Mobilitätsverhalten haben einen unmittelbaren Einfluss auf diese Organisationen. Insbesondere der digitale Wandel führt zum Teil zu tiefgreifenden Veränderungen in den Organisationen.

Gute Gründe

Wir forschen nicht zum Selbstzweck. Mit unserer Arbeit möchten wir etwas bewegen. Dabei geht es uns vor allem darum, die Rahmenbedingungen für Engagement zu verbessern und damit die Organisationen zu unterstützen: 

  • Wir sind davon überzeugt, dass engagementpolitische Entscheidungen immer datenbasiert erfolgen sollten. Wir liefern die dafür notwendigen Daten. Der ZiviZ-Survey ist eine wertvolle Ergänzung zum Deutschen Freiwilligensurvey, denn über ihn wird die Organisationsperspektive abgebildet. 
  • Wir generieren Handlungswissen. Basierend auf unseren Daten formulieren wir praxisorientierte Handlungsempfehlungen. Diese richten sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Mit unseren Daten stärken wir das öffentliche Bewusstsein dafür. 
  • Mit dem ZiviZ-Survey schließen wir eine Forschungslücke. Denn der ZiviZ-Survey ist die einzige repräsentative Befragung in Deutschland, die das gesamte Spektrum zivilgesellschaftlicher Organisationen untersucht. So können Veränderungen und Verschiebungen identifiziert werden, die in Einzelstudien nicht leicht sichtbar werden.

Unsere Methode

Für den ZiviZ-Survey ziehen wir repräsentative Zufallsstichproben. Das bedeutet, dass theoretisch jeder eingetragene Verein, jede Stiftung und jede gemeinnützige GmbH oder Genossenschaft die Chance hat, durch den ZiviZ-Survey befragt zu werden.

Einen Teil der Fragen stellen wir immer wieder, so dass wir Aussagen über alle Trends und Entwicklungen in der organisierten Zivilgesellschaft in Deutschland treffen können. Außerdem nehmen wir in jedem ZiviZ-Survey Schwerpunktthemen auf, um die Wirkung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Organisationen besser abbilden zu können.

Was wir feststellen: Unsere Key-Facts

Die wichtigsten Ergebnisse des ZiviZ-Surveys: Holger Krimmer (ZiviZ) beantwortet Fragen von Michael Sonnabend.

Das haben wir in Planung

  • Kulturorganisationen: Gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) erarbeiten wir eine Publikation zu Engagement der Kulturorganisationen. Besondere Aufmerksamkeit richten wir dabei auf die Bildungsleistungen dieser Organisation sowie auf ihr Kooperationsverhalten.
  • Migrantenorganisationen: Seit Jahrzehnten sind Migrantenorganisationen ein Teil der Zivilgesellschaft in Deutschland und gestalten diese mit. Ihr Engagement bleibt jedoch häufig unbeachtet. In unserem bald erscheinenden Policy Paper werden wir aktuelle Daten aus dem ZiviZ-Survey 2017 zu Migrantenorganisationen vorstellen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
  • Rheinland Pfalz: In den kommenden Monaten werden wir eine Analyse der Daten des ZiviZ-Surveys 2017 für Rheinland-Pfalz durchführen. Damit können wir die Auswertungen der Daten aus dem Jahr 2012 fortschreiben. Ein Themenschwerpunkt wird Bildung sein.
  • Engagement für Geflüchtete: Mit dem Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw) arbeiten wir an einem Themenheft zum Engagement für Geflüchtete. In diesem Beitrag wird der Schwerpunkt auf den Organisationen und ihrer Rolle in der Unterstützung von Geflüchteten liegen. Denn neben vielen Einzelpersonen haben sich auch zahlreiche Organisationen für Geflüchtete engagiert.

Themenschwerpunkte

Kontakt

Jana Priemer

ist Leiterin des Bereichs Organisierte Zivilgesellschaft.

T 030 322982-519
F 030 322982-569

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