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Foto: Cornelia Herting

Publikationen

Übersicht über die aktuellen Veröffentlichungen von ZiviZ

Hier stehen Ihnen Studien, Arbeitsberichte, Sammelbände und sonstige Publikationen, die im Rahmen von ZiviZ entstanden sind, kostenlos als PDF-Dokumente zur Verfügung. Die Printversionen können Sie über das Sekretariat beziehen.

 

Wandel des bürgerschaftlichen Engagements:
Motive, Themen, Rahmenbedingungen

Schlussfolgerungen aus der 1. Themensitzung des Forums Zivilgesellschaftsdaten

In dem im September 2021 erschienenen ersten Memo Paper des Forums Zivilgesellschaftsdaten betrachten die Akteurinnen und Akteure des Forums den Wandel des bürgerschaftlichen Engagements. Dabei gehen sie auf Engagementverläufe, bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen, den Wandel von Protestbewegungen und -motiven ein und reflektieren das Spannungsverhältnis zwischen Idealisierung und kritischer Perspektive auf die organisierte Zivilgesellschaft.

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Ländlich engagiert, wirtschaftlich aktiv, professionalisiert
Engagement-Barometer

Das im Mai 2021 erschienene Policy Paper fasst die Ergebnisse einer Panelbefragung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Arbeit zusammen: Öffentliche Debatten über die Folgen der Coronakrise für zivilgesellschaftliches Engagement fokussieren sich bisher vor allem auf Mitgliederschwund und Liquiditätsprobleme. Die Themen- und Formenvielfalt des Engagements wird kaum berücksichtigt. Dabei gibt es deutliche Unterschiede, etwa zwischen haupt- und ehrenamtlich Engagierten oder zwischen Stadt und Land. Hieraus ergeben sich verschiedene Problemlagen, vor allem in den Bereichen Finanzierung, Krisenbewältigung und Engagement-Fortführung.

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Corona und das gesellschaftliche Engagement der Wirtschaft

Weniger Geld- und Sachspenden, weniger Einsatz für Sport und Kultur: In der Corona-Zeit ist das konkrete gesellschaftliche Engagement der Unternehmen merklich zurückgegangen. Der gute Wille ist dennoch da. Der Engagement-Indikator ist sogar noch gestiegen. Er kletterte bis November 2020 im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau um elf Prozentpunkte. Das hat eine Befragung von ZiviZ im Stifterverband und der Bertelsmann Stiftung ergeben, deren Ergebnisse im April 2021 veröffentlicht wurden. Für die Studie wurden die Antworten von mehr als 1.000 repräsentativ ausgewählten Unternehmen ausgewertet. Die Vergleichsdaten aus der Zeit vor der Pandemie stammen aus einer großen Stichprobe aus dem Jahr 2018 mit 7.279 Unternehmen.

Mehr Info auf der Website zum Monitor Unternehmensengagement

 

Den digitalen Wandel in zivilgesellschaftlichen Organisationen aktiv gestalten

Der im März 2021 von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland in Zusammenarbeit mit ZiviZ im Stifterverband veröffentlichte Leitfaden richtet sich an Menschen, die in gemeinnützigen Organisationen durch Digitalisierung Veränderungen in Gang setzen möchten. Auch wenn die Anzahl von Publikationen beachtlich ist, werden Begriffe wie "Digitalisierung" oder "Digitalisierungsstrategie" insbesondere von kleinen und rein ehrenamtlichen Organisationen eher als ein abstraktes Konstrukt wahrgenommen, das keine direkten Berührungspunkte mit ihrem Engagement zu haben scheint. Diese Publikation bietet wertvolle Tipps für die Planung, Umsetzung und Einbindung der Engagierten eines individuellen Digitalisierungsprozesses.

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Folgen der Coronakrise für Engagment und Zivilgesellschaft

Mit dem im März 2021 erschienenen Discussion Paper präsentieren Akteurinnen und Akteure erste Erkenntnisse und methodische Überlegungen aus dem Forum Zivilgesellschaftsdaten (FZD). Das Papier liefert erstmals einen Überblick über bisherige Datenerhebungen zu Auswirkungen der Coronapandemie für bürgerschaftliches Engagment und Zivilgesellschaft. Das klassische Ehrenamt in Vereinen und Verbänden kann während der Pandemie jedoch nicht mehr so leicht ausgeübt werden. Für viele Ehrenamtliche geht dadurch eine wichtige Form sozialer Integration zeitweise verloren. Bürgerschaftliches Engagement ist folglich gerade in dieser sogenannten Coronakrise besonders gefordert.

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Digital durch die Krise
Digitalisierungsschub der Zivilgesellschaft als Chance und Herausforderung neuen Engagements

Das im März 2021 erschienene Policy Paper fasst weitere Ergebnisse aus der Befragung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Arbeit zusammen: Der Digitalisierungsschub wird sowohl als Chance als auch als Herausforderung wahrgenommen. Die Aneignung und Vermittlung digitalen Know-hows sowie die Anschaffung von Hardwareausstattung werden als Kernherausforderungen gesehen.

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Zivilgesellschaft im Strukturwandel:
Vereine und Stiftungen in der Lausitz

Das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat im Juni 2020 eine Analyse auf Basis des ZiviZ-Surveys 2017 herausgebracht: Die organisierte Zivilgesellschaft in der Lausitz ist geprägt von vielen, aber meist kleinen Organisationen. Mit Engagement und Leidenschaft bieten sie trotz geringer finanzieller Ressourcen und einiger Nachwuchssorgen eine lebendige Vielfalt. Der überregionale Wandel der Engagementformen schlägt sich aber auch in der Lausitz nieder. Dies zeigt sich durch Abnahme und Zuwachs an Engagierten in den Vereinen. Junge Menschen binden sich weniger an die klassischen Organisationsformen, sondern engagieren sich – oft informell – in ihren eigenen Lebensbereichen.

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Lokal kreativ, finanziell unter Druck, digital herausgefordert
Die Lage des freiwilligen Engagements in der ersten Phase der Corona-Krise

Die Corona-Krise bedroht einige gemeinnützige Organisationen existenziell. Die Politik sollte die Zivilgesellschaft stärker als mitgestaltenden Akteur in der Bewältigung der Corona-Krise erkennen und einbinden, beispielsweise durch einen Zivilgesellschaftsgipfel im Bundeskanzleramt. Das sind Ergebnisse und Empfehlungen einer im Mai 2020 veröffentlichten Studie, die von ZiviZ im Stifterverband durchgeführt und von den Bundesländern Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz und der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern gefördert wurde.

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Engagement im digitalen Wandel
Entwicklung einer Forschungsheuristik und Indikatorik für die quantitative Forschung

Das im Mai 2020 veröffentlichte Discussion Paper nimmt die Frage auf, wie eine konzeptuelle Fundierung und Entwicklung einer Indikatorik zum Thema des digitalen Wandels im bürgerschaftlichen Engagement aussehen kann. Dazu wird ein einfaches Konzept von Digitalisierung und digitalem Wandel entworfen und auch die Ebene zivilgesellschaftlicher Organisationen in den Blick genommen.

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Kulturfördervereine in Deutschland
Lokale Trends

Das im April 2020 vom Dachverband der Kulturfördervereine DAKU und ZiviZ im Stifterverband veröffentlichte Papier untersucht lokale Trends im Engagement der Kulturfördervereine in Deutschland. In den ostdeutschen Bundesländern etablierten sich allein in den ersten 20 Jahren nach der Wiedervereinigung 74 Prozent der heute hier ansässigen Vereine. Deutschlandweiter Sparten-Spitzenreiter ist mit mehr als 6.000 Vereinen der Bereich Musik, Tanz und Theater.

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Sportvereine – Bildungsakteure der Zivilgesellschaft
Policy Paper

Das im März 2020 veröffentlichte Papier nimmt die Rolle von Sportvereinen und Sportverbänden für die Bildung in den Blick. Sie bieten zahlreiche Lehr- und Lerngelegenheiten und übernehmen damit wichtige Funktionen, die die Angebote des öffentlichen Bildungssystems ergänzen. Besonders wertvoll sind ihre Bildungsbeiträge für jene Menschen, die nicht (mehr) am formalen Bildungssystem teilhaben. Dennoch werden sie von Politik und Öffentlichkeit nicht hinreichend als Bildungsakteure wahrgenommen.

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Blended Impact?
Impulse zur Verknüpfung von digitalen und traditionellen Akteuren in der Kommune

Die im März 2020 erschienene Studie von ZiviZ und betterplace lab untersucht das Zusammenwirken digital-analoger Schnittstellen insbesondere beim bürgerschaftlichen Engagement für Geflüchtete. Wo und wie gelingt dieses Zusammenwirken auf kommunaler Ebene? Wo und warum misslingt es? Und wie können Kontexte und Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden, damit Kooperationspotenziale und Synergien besser genutzt werden? Die Publikation stellt die Ergebnisse des Projekts "Blended Impact" vor, das vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert wurde.

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Fähigkeiten für die digitale Welt
Engagement als Chance

Die im Februar 2020 veröffentlichte Studie stellt exklusive Zahlen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zu "Fähigkeiten für die digitale Welt" vor. ZiviZ im Stifterverband hatte die Erhebung beim infas Institut in Auftrag gegeben. Hauptergebnisse der bundesweiten Befragung werden auf Basis einschlägiger Forschungsliteratur sowie im Kontext aktueller deutscher und globaler Debatten, Fakten und Beispiele zu digitalem Lernen und digitaler Bildung diskutiert. Am Ende der Studie werden auch rund 30 Beispiele für Engagement vorgestellt, die im Rahmen des Förderprogramms "digital.engagiert" realisiert worden sind.

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Vereine und Engagement in Rheinland-Pfalz
Ergebnisse aus dem ZiviZ-Survey 2017

Für die von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Auftrag gegebene und im November 2019 veröffentlichte Untersuchung wurden die Daten des ZiviZ-Surveys 2017 ausgewertet – mit dem Themenschwerpunkt Bildung. Die Analyse knüpft an eine erste, 2015 erstellte Landesauswertung an und schreibt die Daten fort. Die Studie stellt die Perspektive der Organisationen, vor allem der Vereine, in den Mittelpunkt der Betrachtung. Sie verweist auf die ungeheuren Potenziale der Zivilgesellschaft, benennt aber auch die Schwierigkeiten, vor denen manch ein Verein steht.

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Unternehmen gestalten Regionen: Vier Herausforderungen vor Ort
CC-Survey: Unternehmensengagement und Corporate Citizenship in Deutschland

Der im Mai 2019 veröffentlichte Bericht analysiert regionale Unterschiede im deutschlandweiten Unternehmensengagement. Welche gesellschaftlichen Herausforderungen erkennen Firmen vor Ort? Engagieren sich Unternehmen in ländlichen Regionen weniger als in städtischen Gebieten? Was kann konkret getan werden, um das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen in ihrer Region zu stärken? Die Datengrundlage zur Beantwortung dieser Fragen bildet der repräsentative CC-Survey zum sogenannten Corporate Citizenship, eine von ZiviZ im Stifterverband und Bertelsmann Stiftung angeführte Gemeinschaftsinitiative.

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Kulturfördervereine in Deutschland
Status und Handlungsbedarfe

In Deutschland gibt es mehr als 10.000 Kulturfördervereine. Diese Zahl und weitere Fakten wurden im März 2019 erstmals in einem Policy Paper veröffentlicht, das der Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland e. V. (DAKU) und ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) im Stifterverband gemeinsam mit den Bundesverbänden mehrerer Kultursparten entwickelt haben. Die meisten Kulturfördervereine gibt es in Nordrhein-Westfalen. Mehr als zwei Drittel der Vereine wurden seit den 1990er-Jahren gegründet. Dieser Gründungstrend setzt sich weiter fort. Fast alle Kultureinrichtungen in Deutschland werden heute von einem Förderverein unterstützt.

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Open for Innovation: Why engaged firms are more creative
CC-Survey: Corporate Citizenship in Germany

Die Publikation, die ZiviZ gemeinsam mit Boehringer Ingelheim und der Bertelsmann Stiftung im März 2019 herausgegeben hat, zeigt: Unternehmen, die sich bürgerschaftlich engagieren, können daraus Vorteile für Innovationen in ihrem Geschäftsfeld schöpfen. Das gilt insbesondere für Großunternehmen sowie für Firmen, die nicht älter als zehn Jahre sind. Allgemein profitieren Unternehmen zudem von den Zukunftskompetenzen, die sich ihre Beschäftigten im Rahmen ihres Engagements aneignen. Die Studie beruht auf Daten aus dem CC-Survey und einer internationalen Literaturanalyse.

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Kooperationen mit internationalen NGOs
Wirtschaft und Ziele für nachhaltige Entwicklung

Etwa jedes zehnte Unternehmen in Deutschland kooperiert beim gesellschaftlichen Engagement mit international agierenden Nichtregierungsorganisationen (INGOs). Danach arbeiten fast alle Unternehmen in Deutschland im Rahmen ihres sozialen Engagements mit gesellschaftlichen Partnern zusammen. Die überwiegende Mehrheit der engagierten Unternehmen in Deutschland bringt sich jedoch vorwiegend auf lokaler und regionaler Ebene ein. Das zeigt diese im Januar 2019 vom Stifterverband und der Kinderhilfsorganisation Plan International veröffentlichte Studie, deren Basis der CC-Survey 2018 war.

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Datenreport Zivilgesellschaft
Bürgergesellschaft und Demokratie

Der Datenreport Zivilgesellschaft bietet erstmals einen Überblick über Stand und Entwicklung von Zivilgesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement auf verbindender Grundlage der ganzen Bandbreite vorliegender Erhebungsdaten zu diesen Themen. Ein solcher Zugang ist möglich geworden durch die Zusammenarbeit der entsprechenden Institutionen und Akteure im Forum Zivilgesellschaftsdaten (FZD). Die so entstandene datenbasierte Gesamtschau richtet sich gleichermaßen an Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft, an Studierende und Forschende, am Thema Interessierte sowie im Feld Aktive. Die Open-Access-Publikation ist im Januar 2019 im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen.

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Die sozialen Investitionen der deutschen Wirtschaft
CC-Survey 2018

Der CC-Survey zu Corporate Citizenship in Deutschland untersucht auf repräsentativer Basis das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen. In diesem Bericht liegt der Fokus auf einer weitverbreiteten Form des Unternehmensengagements: den Spendenaktivitäten der deutschen Wirtschaft. Die Spende ist ein klassisches Instrument von Unternehmensengagement für die Gesellschaft. Eine der Leitfragen dieser Analyse ist, ob Spenden als soziale Investition – wohlüberlegt, zielgerichtet und mit konkretem Nutzen im Sinn – verstanden werden kann.

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